zeit unseres lebens kämpfen wir mit ihr und wenn wir sie endlich besiegt haben, so fehlt sie uns, die lebenszeit. (a) *autsch*
Beitrag geändert durch subculture am 20.01.2012, 01:09 Uhr.
eigentlich doch ganz gut… bist der tollste… glückwunsch… ![]()
Zwei Menschen, einer schwarz einer weiß, sitzen sich gegenüber und sind zusammen. Schon länger. Man kennt sich.
Einer ist schwarz einer ist weiß, genauso hat es auch angefangen, doch ist der Geist so endlich. Schon wieder.
Zusammen sind sie sich begegnet, der Tag war verregnet, der nächste feucht fröhlich. Seitdem kennt man sich.
Das ist jetzt Jahre her, keiner zählt sie mehr, aber man erzählt sich noch, dass da noch etwas wär. Wer glaubts wirklich.
Da sagt schwarz so zu weiß: ey du weiß, weißt du was das heißt, dass das wieder so ist? So unterschiedlich?
Ja so wie du und ich, so wie Schatten und Licht, aber da ist doch noch mehr, man siehts geht man näher und keiner erkennt wirklich.
Es geht von schwarz über weiß, und beide wissen, was dass heißt, keiner gibt nach, die ganze Nacht gibt es Streit. was für ein Tag.
Doch der nächste ist besser, seit vielen Jahren wird es so schlechter, man lernt sich kennen im Streit der eine schwarz, der andere weiß.
Nach außen ergeben sie grau, denn keiner weiß so genau, Genaues weiß man nicht, nach außen dringt nur graues licht.
Doch sie kennen sich so und das lieben sie wohl, beide wissen wie es wär, wär es genau nicht so. kompliziert.
Davon leben sie, da kommt ihre kraft her, und da wo die herkommt, ist sicher noch mehr so lieben sie.
für immer schwarz für immer grau, nie wirklich weiß, aber man weiss es genau, das ist es, letztendlich, ich ergeb mich und bin vergänglich
nein nie!
Zwei Menschen, einer weiß einer schwarz, sitzen sich gegenüber und sind zusammen. Schon länger. Man kennt sich.
Einer ist weiß, einer ist schwarz, einer ist weicher, einer ehr hart, sie sind ewig zusammen. Unzertrennlich.
Einer greift an, einer gibt nach, man wechselt sich ab, stößt zusammen, man vergibt sich Schon wieder. Na endlich!
Mal auseinander, mal zusammen, mal daneben, dann wieder gefangen, man verfängt sich lebend aber befremdlich.
Für immer schwarz, für immer weiß, was auch immer das für jeden heißt, ist das so wie mans versteht, egal nur dass es geht,
ist entscheidend, schön wie es ist, nicht wie es scheint,
dem Menschen wird ans Herz gelegt, dass er nur ein Mensch bleibt
na endlich!
seh ja nich alles schwarz weiss, aber manchmal kommts mir schon grau vor, keine ahnung was ne erstrebenswerte daseinsform is, …egal hauptsache mensch wa ![]()
Berliner Liebe
Steht dir der Sinn nach Liebe in den Orten
Westend bis Köpenick:
dann senk den Blick
und unterscheide im Objekte die drei Sorten:
Da gibt es Frauen mit den Scheitelhaaren,
gepunztes Silber auf dem falschen Busen,
teils im Reformkleid, teils in Eigenblusen,
die einmal ach, wie weit! fast reinlich waren
(jetzt dunkelweiß).
Bei Sturm und Regen
gehn diese gern durch Wald und Flur allein,
das Lodenhütchen keck auf einem Ohre,
und sprechen mit sich selbst und mit Tagore …
Soll die es sein ?
Sie sagen Feuilletons, eh man sie legt.
Sie sind sehr edel.
Aber nicht gepflegt.
Da gibt es solche, unten rum aus Seide,
im samtnen Mantel mit dem Waschbärkragen
nach ihren Eltern mußt du sie nicht fragen.
Sie ist euch treu und so liebt ihr drei beide.
Groß ausgehn nennt der Fachmann dein Getue.
Führ sie ins Kino, ins Theater ein!
Sie tanzt den neusten Schritt, kennt alle Paare,
hat jeden Monat frisch gefärbte Haare …
Soll die es sein ?
Sie spricht nicht viel.
Doch was sie spricht, ist Kitt.
Und sie nimmt alle süßen Ecken mit.
Willst du die Jüngerin Thaliens küren?
Sie offenbart, wenn sie mit dir im Bund ist,
was ihr Direktor für ein Schweinehund ist:
er wollt sie alle in Versuchung führen
Das tät sie nie. (Fast nie.)
Es rinnt die Rede:
Von Proben, Premerieen, Klatscherein
sie meistere Spiel und Sprache wie nur wenige,
sie spiele Olala und Iphigenie …
Soll die es sein ?
Beim Papa Rickelt! Süß in allen Phasen:
Sie liebt.
Und bringt dich zeitig untern Rasen.
So geh, du Liebeswanderer, von Haus zu Haus.
Berlin ist groß.
Nun such dir eine aus!
Theobald Tiger
Die Weltbühne, 13.10.1921, Nr. 41, S. 385.
Mein Engel, einst du warst
Hell strahlend und voller Glanz.
Meine Seele, für lange Zeit befreit
so strahlend hell und voller Glanz.
Nur das allein, hätt schon gereicht
aber nein sie noch zu vereinen, sollte sein.
Lange Zeit, sie waren vereint
und nichts, hat sie entzweit.
Selbst der Teufel, er hats versucht
doch meine, nein unsere, zu stark sie war.
Doch eines Tages, die Seelen sich trennten
denn meine, dich zu sehr bedrängte.
Ich kämpfte Tag ein, Tag aus
doch so sehr ich mich bemühte, es war aus.
Der Glanz verschwand, ich sog dich leer
so musste es kommen und gab dich her.
meine Seele, sie schreit noch heute
weil außer dir, sie einfach keine kann erfreuen.
Ich hoffe doch, sofern es geht
meine Seele, diesen einen Engel wiedersieht.
Und wenn nicht hier, in diesem Leben
dann doch, so wünsch ich mir, im nächsten Leben.
Beitrag geändert durch macman am 02.10.2011, 01:30 Uhr.
push…haut mich doch
(~)
Just turned off the shower
About to dry my hair
Eyes turned down I’m staring
At something, which isn’t there
As I look into the mirror
Who’s that girl looking back?
I simply can’t recall her face
Just someone looking wrecked
Her eyes are sad, her forehead frowns
Her cheeks are pale, the corners of her mouth hang down
Her skin is grey, she looks old
No fire at all, expressions are cold
I ask myself “do I know her anymore?”
What happened to the girl I used to be before?
Step back in that little corner
Where I always use to hide
But today I hear a different voice
Screaming from inside
Look at me!
Do you like what you see?
Is that really who you are?
How could you take it this far?
Better run and run fast
Straight away from your past
Only you can make a change
Don’t tell me you have stayed the same
I find myself just screaming at me
“What have you done? You used to be happy!
Can’t waste your time with pain and regret
Pick yourself up, this reflection’s too sad!”
Look at me!
Do you like what you see?
Is that really who you are?
How could you take it that far?
You’ve got to pick up the pieces
No one else can do it for you
You deserve to smile again
So start this day making it brand new
Look at me!
That’s your own reflection
I am you!
Still mein Herz
Hör auf, mir in den Ohren zu liegen
Wegen dieser Sache
Hatten wir das nicht schon geklärt?
Es geht nicht
Ich hab versucht, dich unter Kontrolle zu kriegen
Tu mir nicht so weh
Hat uns die Zeit nichts besseres gelehrt?
Vergib mir, mein Herz
Ich darf nicht auf dich hören
Denn dieses mal gibt es kein happy end
Ich würde dich belügen
Dir vormachen es könnte klappen
Aber das wäre nicht intelligent.
Da hilft kein Beten und kein Flehen
Da hilft kein Hoffen und kein Schreien
Wir sind nur gute Freunde
Und so wird es immer sein.
Keine Straße, die ans Ziel führt
Keine Gefühle dieser Art
Nicht von seiner Seite
Hat er dir doch schon offenbart!
Es gibt kein Mittel gegen Heimweh,
Wenn dein zu Hause bei ihm ist
Und er aus tiefstem Herzen
Nur Männermünder küsst.
Vergib mir, mein Herz
Ich muss deine Stimme ignorier’n
Denn dieses mal ist alles aussichtslos
Ich könnte dich betrügen
Eine Zeit lang im Traum verweilen
Aber dann käme doch des Dolches Stoß.
Da hilft kein Beten und kein Flehen
Da hilft kein Hoffen und kein Schreien
Wir sind nur gute Freunde
Und so wird es immer sein.
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