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Verliebtsein ist für den Körper purer Stress

Der Flirt im Strandclub, im Biergarten – er macht den Sommerabend erst richtig schön. Aber übertreiben Sie es nicht! Verliebtsein ist für den Körper nämlich purer Stress.

Botenstoffe spielen Pingpong, der Körper schüttet viel mehr vom Stresshormon Adrenalin aus als normal.

Jeder kennt, was dann passiert: Magen und Darm stehen kopf, die Knie werden weich. Wir essen weniger oder besonders viel, schlafen zu wenig, checken hektisch den SMS-Eingang, grübeln über Kleinigkeiten, brabbeln ohne Unterbrechung.

Am Ende ist der Körper erschöpft. Und wir kriegen es nicht mit – der Tunnelblick der Verliebten.

Schuld daran ist auch der Botenstoff Serotonin. In der richtigen Konzentration macht er uns ausgeglichen, im Blut von Verliebten sinkt er allerdings auf ein ähnlich niedriges Niveau wie bei Menschen mit einer Zwangserkrankung, fand die italienische Psychiaterin Donatella Marazziti heraus.

Marazziti macht auch Angst für den Stress verantwortlich. Die Angst vor dem Unbekannten. Die Angst davor, verletzt zu werden. Außerdem sei es per se anstrengend, sich Fremden zu öffnen.

Übrigens: Die Forscherin beobachtete, dass sich die Testosteronspiegel von verliebten Pärchen nach und nach angleichen. Bei Männern sinkt die Konzentration des Lusthormons, bei steigt der geringere Spiegel an.

Möglicher Grund: Der Männerkörper kann sich somit einfacher auf eine Frau beschränken, der Frauenkörper soll so mehr Lust bekommen, ein Kind zu empfangen.

Tja da ist an nem schönen Samstagmittag 6h lang Autowaschen, polieren, saugen usw. doch ne wahre Entspannung dagegen. (a) (a) (a) (a) (a) (a) (a) (a)

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Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 03. August 2008 um 12:30 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Liebe Sex und Zärtlichkeit abgelegt.

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