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zeit

Samstag, 21. Januar 2012 von subculture

zeit unseres lebens kämpfen wir mit ihr und wenn wir sie endlich besiegt haben, so fehlt sie uns, die lebenszeit. (a) *autsch*

Beitrag geändert durch subculture am 20.01.2012, 01:09 Uhr.

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RE: zeit

Samstag, 21. Januar 2012 von subculture

eigentlich doch ganz gut… bist der tollste… glückwunsch… :D

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schwarz, weiss, grauer beziehungs scheiss

Donnerstag, 19. Januar 2012 von mono

Zwei Menschen, einer schwarz einer weiß, sitzen sich gegenüber und sind zusammen. Schon länger. Man kennt sich.

Einer ist schwarz einer ist weiß, genauso hat es auch angefangen, doch ist der Geist so endlich. Schon wieder.

Zusammen sind sie sich begegnet, der Tag war verregnet, der nächste feucht fröhlich. Seitdem kennt man sich.

Das ist jetzt Jahre her, keiner zählt sie mehr, aber man erzählt sich noch, dass da noch etwas wär’. Wer glaubt’s wirklich.

Da sagt schwarz so zu weiß: “ey du weiß, weißt du was das heißt, dass das wieder so ist?” “So unterschiedlich?”

“Ja so wie du und ich, so wie Schatten und Licht”, “aber da ist doch noch mehr, man sieht’s geht man näher” …und keiner erkennt wirklich.

Es geht von schwarz über weiß, und beide wissen, was dass heißt, keiner gibt nach, die ganze Nacht gibt es Streit. …was für ein Tag.

Doch der nächste ist besser, seit vielen Jahren wird es so schlechter, man lernt sich kennen im Streit der eine schwarz, der andere weiß.

Nach außen ergeben sie grau, denn keiner weiß so genau, Genaues weiß man nicht, nach außen …dringt nur graues licht.

Doch sie kennen sich so und das lieben sie wohl, beide wissen wie es wär, wär es genau nicht so. …kompliziert.

Davon leben sie, da kommt ihre kraft her, und da wo die herkommt, ist sicher noch mehr …so lieben sie.

…für immer schwarz für immer grau, nie wirklich weiß, aber man weiss es genau, …das ist es, …letztendlich, ich ergeb mich …und bin vergänglich

nein nie!

Zwei Menschen, einer weiß einer schwarz, sitzen sich gegenüber und sind zusammen. Schon länger. Man kennt sich.

Einer ist weiß, einer ist schwarz, einer ist weicher, einer ehr hart, sie sind ewig zusammen. Unzertrennlich.

Einer greift an, einer gibt nach, man wechselt sich ab, stößt zusammen, man vergibt sich Schon wieder. Na endlich!

Mal auseinander, mal zusammen, mal daneben, dann wieder gefangen, man verfängt sich lebend aber befremdlich.

Für immer schwarz, für immer weiß, was auch immer das für jeden heißt, ist das so wie man’s versteht, egal nur dass es geht,

ist entscheidend, schön wie es ist, nicht wie es scheint,

dem Menschen wird ans Herz gelegt, dass er nur ein Mensch bleibt …

na endlich!

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RE: schwarz, weiss, grauer beziehungs scheiss

Donnerstag, 19. Januar 2012 von mono

seh ja nich alles schwarz weiss, aber manchmal kommts mir schon grau vor, keine ahnung was ne erstrebenswerte daseinsform is, …egal hauptsache mensch wa ;)

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Berliner Liebe

Sonntag, 08. Januar 2012 von KopfHerzundC0

Berliner Liebe

Steht dir der Sinn nach Liebe in den Orten

Westend bis Köpenick:

dann senk den Blick

und unterscheide im Objekte die drei Sorten:

Da gibt es Frauen mit den Scheitelhaaren,

gepunztes Silber auf dem falschen Busen,

teils im Reformkleid, teils in Eigenblusen,

die einmal – ach, wie weit! – fast reinlich waren

(jetzt dunkelweiß).

Bei Sturm und Regen

gehn diese gern durch Wald und Flur allein,

das Lodenhütchen keck auf einem Ohre,

und sprechen mit sich selbst und mit Tagore …

Soll die es sein –?

Sie sagen Feuilletons, eh man sie legt.

Sie sind sehr edel.

Aber nicht gepflegt.

Da gibt es solche, unten rum aus Seide,

im samtnen Mantel mit dem Waschbärkragen –

nach ihren Eltern mußt du sie nicht fragen.

Sie ist euch treu – und so liebt ihr drei beide.

Groß ausgehn nennt der Fachmann dein Getue.

Führ sie ins Kino, ins Theater ein!

Sie tanzt den neusten Schritt, kennt alle Paare,

hat jeden Monat frisch gefärbte Haare …

Soll die es sein –?

Sie spricht nicht viel.

Doch was sie spricht, ist Kitt.

Und sie nimmt alle süßen Ecken mit.

Willst du die Jüngerin Thaliens küren?

Sie offenbart, wenn sie mit dir im Bund ist,

was ihr Direktor für ein Schweinehund ist:

er wollt sie alle in Versuchung führen –

Das tät sie nie. (Fast nie.)

Es rinnt die Rede:

Von Proben, Premerieen, Klatscherein –

sie meistere Spiel und Sprache wie nur wenige,

sie spiele Olala und Iphigenie …

Soll die es sein –?

Beim Papa Rickelt! Süß in allen Phasen:

Sie liebt.

Und bringt dich zeitig untern Rasen.

So geh, du Liebeswanderer, von Haus zu Haus.

Berlin ist groß.

Nun such dir eine aus!

Theobald Tiger

Die Weltbühne, 13.10.1921, Nr. 41, S. 385.

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Mein Engel

Montag, 05. Dezember 2011 von macman

Mein Engel, einst du warst

Hell strahlend und voller Glanz.

Meine Seele, für lange Zeit befreit

so strahlend hell und voller Glanz.

Nur das allein, hätt schon gereicht

aber nein sie noch zu vereinen, sollte sein.

Lange Zeit, sie waren vereint

und nichts, hat sie entzweit.

Selbst der Teufel, er hats versucht

doch meine, nein unsere, zu stark sie war.

Doch eines Tages, die Seelen sich trennten

denn meine, dich zu sehr bedrängte.

Ich kämpfte Tag ein, Tag aus

doch so sehr ich mich bemühte, es war aus.

Der Glanz verschwand, ich sog dich leer

so musste es kommen und gab dich her.

meine Seele, sie schreit noch heute

weil außer dir, sie einfach keine kann erfreuen.

Ich hoffe doch, sofern es geht

meine Seele, diesen einen Engel wiedersieht.

Und wenn nicht hier, in diesem Leben

dann doch, so wünsch ich mir, im nächsten Leben.

Beitrag geändert durch macman am 02.10.2011, 01:30 Uhr.

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RE: Mein Engel

Montag, 05. Dezember 2011 von Matthias43

RE: Mein Engel

Montag, 05. Dezember 2011 von macman

Private Conversation

Sonntag, 20. November 2011 von Sashapanic

Just turned off the shower

About to dry my hair

Eyes turned down I’m staring

At something, which isn’t there

As I look into the mirror

Who’s that girl looking back?

I simply can’t recall her face

Just someone looking wrecked

Her eyes are sad, her forehead frowns

Her cheeks are pale, the corners of her mouth hang down

Her skin is grey, she looks old

No fire at all, expressions are cold

I ask myself “do I know her anymore?”

What happened to the girl I used to be before?

Step back in that little corner

Where I always use to hide

But today I hear a different voice

Screaming from inside

Look at me!

Do you like what you see?

Is that really who you are?

How could you take it this far?

Better run and run fast

Straight away from your past

Only you can make a change

Don’t tell me you have stayed the same

I find myself just screaming at me

“What have you done? You used to be happy!

Can’t waste your time with pain and regret

Pick yourself up, this reflection’s too sad!”

Look at me!

Do you like what you see?

Is that really who you are?

How could you take it that far?

You’ve got to pick up the pieces

No one else can do it for you

You deserve to smile again

So start this day making it brand new

Look at me!

That’s your own reflection

I am you!

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Nur Freunde

Samstag, 19. November 2011 von Sashapanic

Still mein Herz

Hör auf, mir in den Ohren zu liegen

Wegen dieser Sache

Hatten wir das nicht schon geklärt?

Es geht nicht

Ich hab versucht, dich unter Kontrolle zu kriegen

Tu mir nicht so weh

Hat uns die Zeit nichts besseres gelehrt?

Vergib mir, mein Herz

Ich darf nicht auf dich hören

Denn dieses mal gibt es kein happy end

Ich würde dich belügen

Dir vormachen es könnte klappen

Aber das wäre nicht intelligent.

Da hilft kein Beten und kein Flehen

Da hilft kein Hoffen und kein Schreien

Wir sind nur gute Freunde

Und so wird es immer sein.

Keine Straße, die ans Ziel führt

Keine Gefühle dieser Art

Nicht von seiner Seite

Hat er dir doch schon offenbart!

Es gibt kein Mittel gegen Heimweh,

Wenn dein zu Hause bei ihm ist

Und er aus tiefstem Herzen

Nur Männermünder küsst.

Vergib mir, mein Herz

Ich muss deine Stimme ignorier’n

Denn dieses mal ist alles aussichtslos

Ich könnte dich betrügen

Eine Zeit lang im Traum verweilen

Aber dann käme doch des Dolches Stoß.

Da hilft kein Beten und kein Flehen

Da hilft kein Hoffen und kein Schreien

Wir sind nur gute Freunde

Und so wird es immer sein.

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