Da draußen laufen unendlich viele mögliche Partner herum. Wir vergleichen ständig, mal bewusst, mal unbewusst. Wir suchen nicht nur einen perfekten Partner, sondern ein Vielwesen. Wir sind schon so vielen Menschen begegnet: Menschen, die gut küssen können. Gut zuhören. Gut aussehen. Gut verdienen.
Im Kopf entsteht dann ein Vielwesen, das all diese Eigenschaften vereint.
Das Klischee ist ja, dass Menschen, die sich binden, sehr viel mehr Wiederholung in ihrem Leben erfahren als Menschen, die sich treiben lassen.
Dabei erfahren die, die sich treiben lassen, mehr Wiederholung, gerade dann, wenn man es auf die Liebe bezieht.
Diese Menschen treffen einen anderen Menschen, haben eine kurze Beziehung.
Vier-, fünfmal nehme ich die Fülle meines Gegenübers wahr, erkenne ihn als Individuum. Dann aber setzt das Wiederholungsgefühl ein. Schon wieder ein Spaziergang.
Schon wieder sitze ich mit Wein in der Kneipe, erzähle jemandem mein Leben.
All die Dinge, die für uns zur romantischen Einzigartigkeit einer Begegnung gehören, werden zu Wiederholungen.
In diesem Moment gibt es keine romantische Liebe mehr.
In dem Moment, in dem wir merken, ich erzähle schon wieder diesen einen Scherz, den ich schon so oft erzählt habe bei einem Date, am Anfang einer Beziehung, in diesem Moment kippt es.
Wie geht das Leben in einer Welt, in der die Menschen sich permanent sehnen müssen, weil sie meinen, dass sie immer noch etwas Besseres bekommen könnten?
Aus immer noch mehr Möglichkeiten wird Unmöglichkeit.
Manche verlieben sich, wenn auch für immer kürzere Zeit.
Es sind Menschen, die auf der Suche sind.
Sie verlassen ihre Suche nicht mehr, indem sie eine Wahl treffen.
Sie wählen, immer weiter zu suchen.
Sie können nicht lieben, weil sie nicht aufhören können zu hoffen. Sie können nicht aufhören zu hoffen, etwas Besseres zu finden.
Der Profilkatalog machts möglich.
Beitrag geändert durch kopfundherz am 20.03.2011, 22:35 Uhr.
Schön geschrieben @Cusoon…und so sollte es auch sein…Doch kann eine tolle Partnerschaft das alles noch beflügeln…aber funktionieren wird es nur, wenn man bei sich angekommen ist…Denn sein Glücksgefühl über andere zu erhalten, ist ungesund und funktioniert niemals *G*
Ich fühle, Ich lebe, ich denke und ich liebe die Menschen mit denen ich mich umgebe, die mich umgeben…..manche mehr, mache weniger und manche ganz besonders.
Ich suche nichts, denn ich habe mich schon vor geraumer Zeit gefunden. Hab mich betrachtet und hier und dort nachgebessert, Standpunkte und Sichtweisen durchdacht, überarbeitet und verändert. Mit dem Ergebiniss bin ich zufrieden und doch gibts hin und wieder mal nen Update….damit ich mir selber nahe bleibe.
Ich bin frei in meinen Gefühlen, sie zu erleben und zu leben, ich freu mich über Erwiderung, brauche sie aber nicht um meine zu bestättigen oder gar zuzulassen.
Ich bin Singel, aber ich habe nicht das Gefühl das mir etwas fehlt, das ich unvollständig bin.
Nicht ganz zum Thema und ehr Selbstdarstellung…..*schmunzel…aber es war das was mir nach dem Studium der Beiträge (die ich meistens gut fand) spontan einviel
Eine kleine Betrachtung zu Wünschen und Defiziten
“Das Grundproblem liegt doch darin”…
“wir stellen unsere Wünsche immer in den Vordergrund”
“Das ist auch gut so, denn sie sind der Motor für unser Leben”(Rena)
Wenn wir es tun, dann ist es tatsächlich ein Problem!
Wer ist der Adressat der Wünsche, das ist die Frage! Wer den anderen auffordert, sich etwas zu wünschen, weil man nicht weiß, was der andere braucht, versteht den anderen auch nicht! Die Aufforderung, sich etwas zu wünschen verkehrt die Selbstlosigkeit der Gefühle in der Liebe!
Dazu passt Chrilles Aussage: wenn das das ausschliessliche kriterium sein soll, dass das gegenüber ne art bringschuld in welcher weise auch immer zu erfüllen hat, dann mal weiter viel spass bei der suche nach dem nexten augenöffner.
Sind Wünsche der Motor des Lebens?
Der Wunsch ist ein Begehren oder Verlangen nach einer Sache oder einer Fähigkeit, ein Streben oder zumindest die Hoffnung auf eine Veränderung der Realität oder das Erreichen eines Zieles für sich selbst oder für einen anderen.Quelle Wiki
Ich denke, der Wunschbegriff ist ein problematischer weil in ihm inhaltlich eine Vorwegnahme eines realen Ereignisses steckt.
Ich kann mir einen Partner wünschen, viele wollen sich einen backen(am besten mit genauer Rezeptur!!!). Ich kann mir eine Beziehungsform z.B. eine romantische Beziehung wünschen.
Das sind Wünsche von mir, von meinem selbst, an mich, an das selbst.
Was passiert in der Realität: Der Partner, für den überraschenderweise meine Gefühle brennen, entspricht gar nicht meinem Backrezept, die Beziehung kann auf Grund der Lebensumstände in weiten Teilen garnicht romantisch verlaufen
Was nun?
Hier zeigt sich der Fehler im Denken derjenigen, die sich selber alles wünschen, also ständig eine nicht vorhanden Realität versuchen vorwegzunehmen und weil sie den Anderen und die Beziehungsumstände nicht verstehen, nun ständig fragen, was sich das Gegenüber denn wünscht!!!
“Das fatale ist nur, dass wir unser Defizite nur in uns ausgleichen können”(Rena)
Das ist eine absoltut richtige Aussage, die aber erst nach dem Verstehen des o.g. im Kontext von “Wünschen und Defiziten” steht.
“So lange uns das nicht bewusst ist, werden wir immer versuchen unsere Defizite im Außen auszugleichen und unsere wirklichen Wünsche kommen gar nicht zu Wort”(Rena)
Die wirklichen Wünsche gibt es nicht!!!
Am Partner und an der Beziehungswirklichkeit kann ich nur in
Der Art und Weise arbeiten wie es nachfolgend beschrieben wird:
bei vielen, die hier und auf ähnlichen portalen einen partner für eine feste beziehung suchen, ist die akzeptanz dafür, zeit, energie und gefühl zu investieren aufgrund eingeschränkter persönlichkeit und/oder negativen erfahrungen, gar nicht (mehr) vorhanden.Chrille
Was ist unter Arbeit und Akzeptenz zur Überwindung von Defiziten zu verstehen?
Es liegt mir fern, das hier zu vertiefen.
Die charakterlichen Differenzen der Partner und die Schwierigkeiten in einer Beziehung sind so komplex und vielfältig.
Der Schlüssel liegt im Beginn der Beziehung.
Wer sich nichts wünscht, sondern einfach nur weiß, er/sie ist innerlich wirklich frei und bereit sein vorhandenes Gefühlspotenzial einem anderen, der einfach da ist zu schenken, der ist auf dem richtigen Weg.
Wer bereit ist in eine Beziehung viel zu investieren, nicht weil er/sie es sich wünscht sondern weil der Partner und die ehrlichen Beziehungsumstände das erfordern, erreicht automatisch beim richtigen Partner eine adäquate Anstrengung beim Aufbau der Beziehung, d.h. er /sie muß sich nicht unrealistische Beziehungsumstände wünschen, die keine Realität erfüllen kann.
Ein Vorhaben einer Zweierbeziehung von 20jährigen steht sicher unter anderem Vorbehalt, als eine mit Kinderwunsch angesagte Beziehung von zwei Mitte 30-jährigen, oder eine Beziehung von Partnern im 3.Lebensabschnitt die als ältere Menschen, mit beendeten Familienbeziehungen sich zu einer erneuten Zweisamkeit zusammenfinden möchten
Allen ist eigentlich ein Umstand gleich, zwei Individuen, also zwei Einzelwesen möchten zusammen ein Drittes verwirklichen, eine gemeinsame Beziehung, die, auch wenn es eine Liebesbeziehung werden soll, aus zwei Komponenten besteht. Aus Liebe und aus Partnerschaft.
Das ist ganz einfach und ganz schwer!
Das kann eine kurze Zeit dauern oder es hält ein Leben lang!
Es ist immer nur eins gewiß, keiner geht aus solch einer Beziehung unberührt heraus.
Toll finde ich, dass du lieber spurenleser deine Meinung hier kundtust. Nur wäre es hilfreicher die Behauptungen auch zu begründen. So wie du hier schreibst, habe ich das Gefühl, dass dich das Thema gar nicht interessiert.
Dann allerdings frage ich mich warum du hier deine Spuren hinterlässt. Etwas hat dich hier her getrieben.
Aber was? Diese Frage solltest du dir beantworten können.
Deine Art der Kontaktaufnahme hier, die da folgendermaßen lautete:
“spurenleser schrieb:
lust auf sex und darauf, schön verwöhnt zu werden oder biste aus dem alter raus hihi=?? meld dich, ich machs gerne!”
hat wohl etwas damit zu tun lieber Spurenleser.
(b) lg.Rena
Einfach mal leben und nicht rumlabern.
Oder zum Doktor gehen!
Ich vermute, des öfteren schon da gewesen…
Nichts geholfen? Macht nix.
Nen Anderen suchen!
Wird schon!
hey leute.
sagt mal was haltet ihr von einer “sexbeziehung”??
bin mal gespannt wie ihr so drüber denkt.
also ich habe zurzeit eine sexbeziehung und fühle mich ganz wohl dabei.(keine verpflichtung)
(natürlich sind wir beide solo)
Stimmt, da hat jemand das Thema nicht verstanden….
Verstehe Deine Aufregung überhaupt nicht!
Is doch wirklich ne Leistung, ohne Liebe und Gefühl für den anderen, nur zur Triebbefriedigung so lange miteinander “verkehrt” zu haben!!!
Oder hat hier jemand das Thema nicht verstanden?
Du hast halt keine Ahnung aber äussere dich ruhig…bist auch einer von denen die alles besser wissen?
Schließlich muss jeder selbst wissen was er macht!Wir wußten es und es hat Spass gemacht…
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