Berlin Forum von Berlinerliebe, Flirten, Community, Chat

RE: Pflegejob statt Hartz IV ????

Freitag, 22. August 2008 von JaMmmmh

@wölfchen stimme ich dir ja ausnahmsweise mal uneingeschränkt zu aber wenn und zu nem nicht unwesentlichen teil aus kriminellen besteht die sich sowas ausdenken, umsetzen und dran mitverdienen, denkste denn diejenigen werden dann gegen solche verhältnisse arbeiten? demokratie und was draus wird, ist und bleibt pflicht der bürger.

ich sehe das auch täglich. werden leute vom arbeitsamt geordert und ihnen ne einstellung unter tarif angeboten und in der zwischenzeit bezahlen die spzialversicherungspflichtig beschäftigtem dem unternehmer ne vollwertige arbeitskraft + eingliederungszuschüssen. da wird also auf kosten des sozialstaates noch an den arbeitslosen verdient. zur belohnung gibts die verpflichtung jemand zu nem hungerlohn für nen jahr zu beschäftigen wo man sonst jemand hätte einstellen müssen, der vom ersten tag an richtig geld kostet. betrachtet man sich das spiel konkret könnte der eindruck entstehen, daß es nicht darum geht leute wieder im arbeitsmarkt einzugliedern oder gerechte löhne zu zahlen sondern einzig und allein darum wie unternehmer auf kosten der gesellschaft wirtschaften und gewinne realisieren, während staatluch geduldet löhne auf algII niveau gedrückt werden. gewinne privatisieren, risiken sozialisieren - ist doch bekannt.

dagegen müssen allerdings die opfer etwas tun. die täter werden es nicht!

@zeitenwandel schön, wenn das möglich war bei euch. meine oma, mein onkel und im urlaub meine mutter haben meinen opa auch “versucht” zu pflegen. problem war, daß sie nicht in der lage waren nen über 100 kilo mann mit oberschenkelbruch täglich zu bewegen (sei es zum wechseln der bettwäsche) ohne ihm dabei weitere knochen zu brechen. das was du beschreibst passiert auch sicher in den meisten familien. Dir gehts jetzt also wirklich nur um die assistenztätigkeiten wie unterhaltung etc.? in dem fall will ich nichts gesagt haben. das sollte usus sein.

Beitrag geändert durch JaMmmmh am 22.08.2008, 17:31 Uhr.

hier klicken um im Berliner-Liebe Forum mitzudiskutieren...

RE: Prostituierte

Donnerstag, 07. August 2008 von empty

Die eine kann sich die Männer aussuchen, die andere nicht. Ich finde diesen Unterschied prägnant. Allerdings empfinde ich es nicht als beschämend, ist halt ein Job. Angebot und Nachfrage, reiner Kapitalismus. Der Staat sollte meiner Meinung darüber wachen, dass soziale Marktwirtschaft herrscht.

hier klicken um im Berliner-Liebe Forum mitzudiskutieren...

RE: Freuden des Alltags

Sonntag, 03. August 2008 von JaMmmmh

@zeitenwandel wo verlaufen sie denn nun, wenn nicht zwischen erwünschtem und machbarem frei von jedem gewinninteresse?

meine oma verreckt gerade elend weil sie es nicht wert ist was sich andere aus der kaffeekasse leisten können indem sie ein leben lang auf kosten anderer gelebt und profite erwirtschaftet haben obwohl sie nichts wirkliches geschaffen haben. madonna läßt sich durch plattenverkäife das x-te facelifting verpassen und der pflegedients kann meiner oma nicht mal das essen richtig anbieten und ihre windeln vernünftig wechseln - für 1600 euro pflegegeld im monat, von dem hier wohl die meisten als lohn für nen fulltime job träumen würden. über die pflegeversicherung meiner oma wird diskutiert über 300 euro für nen madonna - nicht.

was tun?

noch einmal die oma sehen und ihr nen gefallen tun und ich bin froh….für 5 minuten! die hoffnung daran gibt mir nen bruchteil freude - ohne die scheinheilige madonna gesehen zu haben.

@wolfsgöttin machen die nicht durchfall?

ich gebe gern “geld aus” - für die wirklich “wichtigen” dinge - think about it!

wir - entscheiden, was geht und was nicht!

REVOLUTION?! …beginnt im eigenen DENKEN UND HANDELN!

Beitrag geändert durch JaMmmmh am 03.08.2008, 18:24 Uhr.

hier klicken um im Berliner-Liebe Forum mitzudiskutieren...

RE: Unverschämte S-Bahn

Dienstag, 29. Juli 2008 von GrafMumpitz

@mq

kenn es aus der freien marktwirtschaft eigentlich nur so, dass es immer erst eine mahnung gibt,

zb auch wenn mann mal ne telefonrechung nicht bezahlt hat oder die bank den einzug hat platzen lassen. kommt bei mir so einmal im jahr vor, wenn ein haufen rechnung auf einmal eingehen und auf der einnahmen seite kunden ihre zahlungen in die länge schieben.

ce la vie, das ist der lauf der dinge. da muss der eine mal auf den anderen warten und stellt seinen extra brief mit den portogebühren in rechnung.

aber daraus eine marktlücke zu machen, eine eigene branche, die von den bereits diskutierten verhältnissen profitiert und sich fette, weit überzogene extragebühren sonst wo hin schiebt…

ohne dafür eine nennenswerte leistung zu erbringen. abzocke ist das, strafe darf es ja wohl nicht sein, da es ja nicht um ordungswidrigkeiten handelt und so ein inkasso ja keine behörde ist.

mit behörden hab ich zu dem thema auch andere erfahrungen gemacht.

viel in der gegend rumgefahren, ne menge eingehalten. da sammelt man schon mal knöllchen und vergisst die auch, einzelne mahnungen gehen auch schon mal unter, wenn man dauernd auf achse ist. aber das geht alles seinen weg, da kommt alles dahin wo es hin soll, ohne dass sich noch mal jemand extra bereichert (das porto für die standartbriefe wird natürlich aufgeschlagen)

hier in dem fall der s-bahn reitet jeder auf dem argument des schuldversagens herum und stellt den kunden damit in eine unmoralische ecke. dabei geht es allerdings nicht um die bewertung von moral und unmoral wie vielleicht zu kaisers zeiten.

es geht darum, das die s-bahn anders als die privatwirtschaft oder tatsächliche behörden ihre monopolstellung ausnutzt und ein privatunternehmen davon profitieren lässt!

es geht um die abzocke!!

hier klicken um im Berliner-Liebe Forum mitzudiskutieren...

RE: Unverschämte S-Bahn

Montag, 28. Juli 2008 von JaMmmmh

@graf eigentlich nen grund prinzipiell schwarz zu fahren und dem kontrolletti in aussicht zu stellen nen auge zuzudrücken oder es blau zu bekommen für den fall, daß er schneller rennen kann als man selbst. ich sags ja - die können es sich leisten sich wie polizei aufzuspielen. wenig streß indem man den spaß schnell abgibt und im besten fall noch dran verdienen.

genau das ist es eben die können sich schei.. benehmen und verdienen morgen immer noch gutes geld auf kosten von steuerzahler und fahrgästen. während andere unternehmen um jeden kunden kämpfen müssen können die es sich leisten jeden wie nen entrechteten potentiellen kriminellen zu behandeln. ich bin kein freund von privatisierung aber sieht man sich an was ehemals staatliche unternehmen mit monopolstellung veranstalten wird man glatt zum freund entzügelter marktwirtschaft. denke ich darüber nach wie oft forsa bei mir anruft um die falschen fragen zum nahverkehr zu stellen wird mir schlecht wenn ich dran denke was mit den eingenommenen geldern tatsächlich passiert.

ein grund mehr für mich dem verein kein geld in den rachen zu werfen und das rad zu benutzen.

an deiner stelle würde ich mich grundsätzlich beim verbraucherschutz ministerium beschweren. hat man dich denn aufgeklärt in welchem zeitraum du zahlen mußt und welche konsequenzen es hat nicht zu zahlen?

cu, JaM

ps: das war kein aufruf zu kriminellen gewalttaten sondern lediglich die hypothetische ausführung einer gewaltphantasie um zu zeigen in welche kategorie andere formen der gewalt (psychische), gleichgültigkeit und des machtmißbrauchs durch monopolstellung einzuordnen sind.

Beitrag geändert durch JaMmmmh am 28.07.2008, 21:42 Uhr.

hier klicken um im Berliner-Liebe Forum mitzudiskutieren...

RE: Die Zukünft der Palast der Republik?

Montag, 28. Juli 2008 von JaMmmmh

@hormonkeks

daß sich was tut werden sie vor allem dan feststellen wenn durchs grundwasser der potsdamer platz und der dom weiter absacken. ich stell schon mal ne flasche sekt kühl.

@milchohr na mein text war ja auch etwas polemisch. ich finds halt einfach schade, daß wieder nur ein stück ddr geschichte von der landkarte gelöscht wurde. gerade aus diesem gebäude und un dieser stelle hätte man einen treffpunkt der geschichte als bauwerk etablieren können. also eine mischung aus altem stadtschloß und palast der republik. das argument der palast hätte den historischen kern verschandelt greift nicht, denn hinter der spree beginnt sowieso “das neue” berlin. werden die plattenbauten am alex, das neue einkaufszentrum gegenüber vom palast und der fernsehturm auch abgerissen weil sie nicht zum historischen kern gehören? der palast war für den osten wie der heute gesamtdeutsche reichstag und darüber hinaus eben viel mehr.

ein offenes gebäude, eine kulturelle begegnungsstätte und ein ort für unterhaltung und der heute seinesgleichen sucht.

man stelle sich vor im reichstag gäbe es im obergeschoß eine , im untergeschoß eine bar und im mittelteil klassiche konzerte, revuen und ausstellungen zeitgenössischer in den fluren. der abriß des palastes ist zugleich eine mißachtung der leistung der ddr bürger. nicht nur, daß da viele steuergelder reingeflossen sind die nun wiederum vom steuerzahler bezahlt entwertet wurden sondern es starben auch menschen während der bauarbeiten. etwas vergleichbares wird deutschland so schnell nicht wieder bekommen und erst recht nicht geschenkt durch feindliche übernahme.

das stadtschloß hingegen wird eine muffige ehrung an die monarchische aristokratie des vorletzten jahrhunderts werden und unter garantie einer weiteren verklärung deutsch und vor allem deutsch - deutscher geschichte dienen. niemand wird sich in ein paar jahren noch ein wirkliches bild von der ddr machen können wenn alles ausgelöscht wurde was dazu dienen würde sich ein eigenes bild zu machen über einen staat der eben nicht nur von verbrechen gegen die menschlichkeit und diktatur geprägt war sondern vor allem unter dem einfluß des kalten krieges der supermächte ein neues modell entwickeln wollte für ein menschlicheres leben - die chancen und beteiligungsgleichheit für jeden einzelnen. daß dieses modell falsch umgesetzt wurde brauchen wir hier nicht diskutieren aber sehe ich mir die gegenwart an so sind wir real von diesem anspruch weiter entfernt denn je, denn es fehlt auf den ebenen der macht in und am wahren willen dieses ziel zu erreichen und vor allem an alternativen ideen.

dazu kommt, daß ich das alte stadtschloß nicht gerade als architektonische meisterleistung ansehe.

Beitrag geändert durch JaMmmmh am 28.07.2008, 19:52 Uhr.

hier klicken um im Berliner-Liebe Forum mitzudiskutieren...

Berliner Wirtschaft

Montag, 28. Juli 2008 von admin

RE: SPIEL: Zusammengesetzte Wörter.

Montag, 28. Juli 2008 von Spaetzlebub

RE: Wat is DAS denn?!

Freitag, 25. Juli 2008 von Milchohr

Tatsache ist, daß diese Lösung bedienerunfreundlicher ist. Was haben wir Euch denn getan, daß ihr uns so bestraft?

Is aber immer so. Wenn man mit etwas Neuem auf den Markt kommt, ist alles schick und toll. Und wenn es sich dann etabliert hat, hat man guten Service nicht mehr nötig und spart, wo man kann. Dann sind die Bedürfnisse und Wünsche der Nutzer egal. Da darf man dann lesen, daß Veränderungen wehtun! DANKE! (p)

Ein paar werden gehen, na und. Es sind ja noch genug andere da, die wirtschaftlichen erfolg garantieren!

Mensch Leute, gibt es da wirklich keine andere, bessere Lösung???

Ein wenig verstimmt grüßt das Milchohr. (b)

hier klicken um im Berliner-Liebe Forum mitzudiskutieren...

RE: mediaspree versenken

Montag, 21. Juli 2008 von JaMmmmh

mich nervt an der ganzen geschichte wie stadteile im stich gelassen werden weil sie aus welchen gründen auch immer investitionstechnisch uninteressant sind. nen paar verwegene halten dann noch die fahnen hoch und sorgen für nen schuß attraktivität und wenns dann mal wieder boomt wird das platt gemacht was den ortsteil bekannt gemacht hat und alles weicht wieder mal dem kapital mit dem ergebnis, daß die ortsansässigen mieten nicht mehr zahlen können und die nächste abschußzone peppen dürfen. sei berlin - und zieh nach brandenburg, wo du dir die mieten noch leisten kannst. nervige abzockermentalität. was wurde noch vor ein paar jahren diskutiert weil tote hose war an den spreebögen um die es jetzt so heiß her geht. die bürger haben in den bezirk investiert und niemand sonst und deshalb sollen sie jetzt auch ihren willen haben. ist nämlich unsere .

das verträumte und unauffällige spreeufer am monbijou haben sie ja im letzten jahr erfolgreich endgültig versaut und vollkommen entwertet durch “kultivierung” der wege. 500 meter weiter vergammeln die erst vor wenigen jahren angelegten rosenbeete und rankgitter. diese ist zunehmend nur noch schein statt sein. fehlt nur noch, daß sie wie bei honni die baumattrappen hinstellen wenn joschka fischer mitm boot die spree runterschippert (hatte leider nichts zum werfen dabei als er breit grinsend die museumsinsel umkreiste und sich das ins bebauungskorsett gezwängte elend nicht vom ufer aus ansehen mußte).

@ryo ich will dir jetzt nicht erklären warum im gegensatz zum märkischen viertel mal nen paradies war aber beide stadtteile wurden mal mit dem gleichen konzept aus dem boden gestampft - komfortabler und bezahlbarer wohnraum für alle. schon komisch daß sowas aus prinzip verkommt.

cu, JaM

ps: ich bin gespannt was jetzt aus dem spreeufer wird und freue mich schon auf den tag wo die gegend ihre wirtschaftliche attraktivität wieder verliert, die bürotürme vor sich hinrotten und wieder “so ein paar idioten” leben in die bude bringen. wenn ich dran denke was in berlin an investruinen rumsteht und was an gebäuden verfällt - wird mir übel. da vergammeln milliarden! (c)

Beitrag geändert durch JaMmmmh am 21.07.2008, 23:57 Uhr.

hier klicken um im Berliner-Liebe Forum mitzudiskutieren...

 

Copyright berlinerliebe.de